Der Unterschied zwischen Serienmord, Massenmord und Amoklauf

Lange Zeit wurde nicht zwischen diesen beiden Tatabläufen unterschieden. Die Unterschiede jedoch sind sehr einfach zu erklären:

Massenmörder töten viele Menschen in einem sehr kurzen Zeitraum (z. B. einer Stunde oder einem Tag). Oftmals handeln Sie als Amokläufer, Terroristen oder ähnliches. Sie töten jeden, der ihnen "vor die Flinte" gerät und haben keinerlei Interesse daran verborgen zu bleiben - gefasst zu werden ist aber keinesfalls immer ihr Ziel.

Serienmörder planen ihre Taten ganz im Gegensatz dazu; sie morden im Heimlichen und gehen meist auf bestimmte Zielgruppen los: oftmals sind Prostituierte die Opfer. Das Täterprofil des typischen Serienkillers ist: weiß, männlich und zwischen 30 und 40 Jahre alt. Vielfach liegen zwischen ihren Taten viele Wochen oder Monate. Die Zeiträume zwischen den Morden verkürzen sich jedoch oft von mal zu mal, wie bei einem Süchtigen. Die Tötungsart ist vielfach kompliziert und läßt die Opfer lange Zeit leiden; der Täter wird dadurch erregt und stimuliert.

Ungeachtet des Leidens, das beide Gruppen über die Menschen bringen, ist die Zweite doch ungleich gefährlicher und mehr zu fürchten.