Ted Bundy - ein weiteres Musterbeistpiel für einen Serienmörder

Geboren am 24. November des Jahres 1946 von Eleanor Luise Cowell im Frauen-/Mütterhaus von Burlington, Vermont. Um jedoch den Queruleien zu entgehen, die sie als uneheliche Mutter über sich hätte ergehen lassen müssen, gab sie das Kind in die Obhut Ihrer Eltern, die nun auch für Theodore (Theodore = "Geschenk Gottes") Robert Cowell zu Elternfiguren wurden. Seine Mutter lebte neben ihm wie eine Schwester. Teds leiblicher Vater war Lloyd Marshall, ein Luftwaffenveteran und Verkäufer, und Ted erfuhr Zeit seines Lebens nichts von Ihm.

Als Ted vier Jahre alt war, zog seine Mutter mit ihm zu Verwandten nach Tacoma, Washington. Hier war es erlaubt, daß man seinen Namen änderte und aus Ted wurde Theodore Robert Nelson. Kurz nach Ihrem Umzug heiratete Eleanor, die sich jetzt Luise nannte, den Armeekoch Culpepper Bundy und sie und Ted namen dessen Nachnamen an - den Namen der nachher Synonym für Mord wurde. Der Name der sogar in eine der bekanntesten Sitcoms einzug erhielt. Die Macher von "Eine schrecklich nette Familie" gaben dem Verlierer Al kurzerhand den Nachnamen des kurz vorher hingerichteten Ted!

Seinen neuen Vater konnte er nie ganz akzeptieren, auch wenn dieser sich sehr um ihn bemühte. Den einzigen Mann den Ted respektierte, war sein Großvater in Pennsylvania, von dem er jedoch durch die weite des amerikanischen Kontinents getrennt war.

In seiner Jugend war Ted schrecklich schüchtern und wurde von den Gangs der Junior-High-School häufig geärgert und gemobbt. Doch davon ließ er sich nicht beeindrucken und erreichte sowohl dort als auch in der späteren High-School einen sehr guten Notendurchschnitt. Hier erwachte auch sein Interesse an der Politik.

Freunde von der High-School beschrieben ihn später als gut gekleidet und außergewöhnlich gut erzogen und erinnerten sich seiner guten Erscheinung. 1965 schloß Ted die High-School ab und bekam ein Stipendium. 1966 ging er auf die Universität von Washington und begann dort mit intensivem Chinesisch-Studium. Er finanzierte sich dies durch niedrige Jobs wie Busjunge oder Schuhverkäufer (s. o.: Al Bundy), blieb jedoch nie sehr lange bei einer dieser Tätigkeiten und wurde von einigen seiner Arbeitgeber als unzuverlässig bezeichnet. Bei seinen Studienarbeiten sah es anders aus: er behielt seinen guten Notendurchschnitt; zumindestens bis er im Frühjar 1967 ein Verhältnis begann, das sein Leben für immer verändern würde.

Seine erste Liebe hieß Staphanie Brooks und war eine schöne und weit entwickelte Frau aus einer wohlhabenden kalifornischen Familie. Ted war überwältigt, daß eine Frau ihres Kalibers einen wie ihn überhaupt beachtete und versuchte sie zu beeindrucken um sie an sich zu binden. Doch mit erdachten Geschichten und Lügen verschreckte er sie eher, als dass er sie phaszinierte. Zwar unternahm das junge Liebespaar anfangs viel zusammen, so z. B. Ski-Reisen, lange Spaziergänge und romantische Abendessen und Stephanie war auch Teds erste Sexualpartnerin, doch nachdem er 1968 gaduierte, brach sie die Beziehung zu ihm ab, da sie von ihrem Partner mehr Gemeinsamkeiten erwartete. Seine Welt brach außeinander und er konzentrierte sich nur mehr darauf, sie zurückzugewinnen - doch Stephanie blieb unbeeindruckt. Teds Obsession, die sich über sein gesamtes Leben zog, führte zu einer Reihe von Geschehnissen, die die Welt entsetzten.

Wandlungszeit

Alle begann damit, dass Ted von seinen wirklichen Familienverhältnissen erfuhr - seine "Schwester" war in Wirklichkeit seine Mutter und seine Großeltern hatten so lange seine "Eltern" vorgespielt. Sein schüchtern-introvertiertes Wesen verschwand und machte dem fokussierenden und dominierenden Ted Platz. Er wollte sich, der Welt aber vor allem Stephanie beweisen und re-immatrikulierte sich in der Washingtoner Universität und studierte Psychologie; ein Thema in dem er alle anderen übertraf und als Ehren-Kursteilnehmer von den Professoren an der Uni gemocht wurde.

In dieser Zeit lernte er Meg Ohm Anders kennen. Mit ihr führte er fast fünf Jahre eine Beziehung. Sie war eine ruhige, schüchterne geschiedene Frau, die in Ted den perfekten Vater für ihre Tochter gefunden zu haben. Vom ersten Augenblick an, fühlte sie tiefe Liebe zu Ted, wusste aber, dass seine Gefühle ihr gegenüber nicht so stark waren. Sie hoffte, dass Bedenkzeit (in der er andere Frauen traf) ihn zur Besinnung und zu ihr zurück bringen würde. Von seiner letzten Beziehung zu Stephanie ahnte sie nichts und auch nicht davon, dass Ted und Stephanie noch immer in Kontakt waren und sich trafen. Während dieser Zeit erwähnte Ted einem Freund gegenüber, dass Stephanie "die eine Frau, die einzige Frau", die er liebte, wäre und dass er so völlig anders für Meg Ohm empfand.

Allem Anschein nach, änderte sich Teds Leben zwischen 1969 und 1972 zum besseren und er ging mit großen Hoffnungen in seine Zukunft. Er fing an für juristische Fakultäten zu arbeiten und wurde gleichzeitig politisch aktiv. Ted arbeitete bei einer Wiederwahlkampagne für einen Washingtoner Kandidaten mit; dies brachte ihm Verbindungen mit hohen republikanischen Politikern.

Als er 1973 auf der Geschäftsreise für einen republikanischen Abgeordneten seine alte Flamme Stephanie für eine Nacht traf, war diese von seiner Wandlung überrascht und angetan und verliebte sich erneut in ihn, da er in ihren Augen nicht mehr so unreif und ziellos war, wie zu dem Zeitpunkt, als sie ihn verlassen hatte. Mehrere Male trafen er und Stephanie sich daraufhin bei verschiedenen Geschäftsreisen und sie war sehr auf eine Zukunft mit ihm eingestellt.

Doch so abrupt wie die Beziehung wieder begann, so plötzlich endete sie auch wieder. Nach vielen Treffen während des Winters änderte sich das Verhalten von Ted mit einem Mal und über den Zeitraum von wenigen Wochen wurde er kalt und abgeneigt ihr gegenüber und vollendete seine Rache als er im Februar 1974 mit Stephanie ohne Vorwarnung oder Erklärung Schluß machte und sie zurückwies, wie sie es mit ihm gemacht hatte. Nie wieder sah oder hörte sie von Ted.

Mordzeit

Es war Nikolaustag, der 6. Dezember 1973 als ein junges Paar über den Leichnam eines 15-jährigen Mädchens im McKenny-Park in Washington stolperte. Das Mädchen hieß Kathy Devine und wurde zuletzt am 25. November gesehen als sie von zu hause ausriß um nach Oregon zu trampen. Die Pathologen sagte, daß der Tod kurz danach eingetreten sein mußte. Sie wurde gefesselt, grausam gequält und ihr dann die Kehle durchgeschnitten. Und sie sollte in diesem Jahr nicht die einzige gewesen sein: Knapp ein Monat nach der Entdeckung des Mädchens fand man Joni Lenz und bald darauf folgte eine noch ungewöhnlichere Tat.

Als Lynda Ann Healy am 31. Januar 74 nicht zur Arbeit und zum Abendessen auftauchte, begannen sich Freunde und Familie zu sorgen. Im Raum der attraktiven Studentin, die zusammen mit einigen anderen Kursteilnehmern in einem Haus wohnte, fand die Polizei eine merkwürdige Szene vor: das Bettzeug war abgezogen und fehlte, das Kissen und die Matratze des Betts wiesen Spuren von Blut auf und das Nachthemd, das sich zusammengelegt im Schrank auffand, war ebenfalls blutig. Es fehlten aus dem Zimmer der Kissenbezug, das obere Bettblatt, ein Rucksack und ein wenig Kleidung. War jemand ins Haus gekommen und hatte Lynda und diese Dinge, nicht aber die Wertgegenstände, mitgenommen? Die Polizei glaubte nicht an diese Version und sah es nicht für nötig an, den Raum als Tatort zu werten und dokumentierte so auch nicht mehr als unbedingt notwendig.

Als jedoch wärend des Frühjahrs und Sommers sieben weitere Studentinnen plötzlich und unerklärlich verschwanden, wurde man aufmerksam und bemerkte die Ähnlichkeit der Fälle. Alle Mädchen waren weiß, schlank und sie trugen alle langes, gescheiteltes Haar. Während der Befragungen von Studenten an den Universitäten sagten verschiedene von ihnen aus, daß ihnen ein Mann aufgefallen wäre, der offensichtlich etwas Großes und Schweres zu tragen hatte und der Studentinnen ansprach, ob sie ihm helfen konnten. Andere berichteten, ein Mann hätte im Campuspark Mädchen angesprochen und um Hilfe bei seinem nicht anspringenden VW-Käfer gebeten.

Bemerkenswerte Arbeit leisteten die Gerichtsmediziner im August 1974, als man im Sammamish-Nationalpark die Überbleibsel von einigen der fehlenden Mädchen fand. Aus fünf Schenkelknochen, einigen Schädeln und Kieferknochen konnte man Janice Ott und Denise Nashund identifizieren, die am gleichen Tag verschwunden waren - am 14. Juli.

Die letzten die Janice gesehen hatten, waren ein Paar, daß sie beim Picknicken gesehen hatte. Sie erinnerten sich an einen stattlichen jungen Mann, der sich als Ted vorstellte und das Mädchen bat, ihm zu helfen sein Boot auf sein Auto zu laden, da er einen gebrochenen Arm hätte und es deshalb nicht alleine schaffe.

Denise verbrachte den Nachmittag mit ihrem Freund und Bekannten im Park. Als sie zu den Toiletten ging näherte sich ein Mann mit Gipsarm, der die junge Frau wiederum um Hilfe mit seinem Boot fragte. Da Denise Nashund ein sehr hilfsbereiter Mensch war, noch dazu einem Mann mit gebrochenem Arm gegenüber, ging sie mit und das kostete sie ihr Leben.

Melissa Smith

Aus Midvale, Utha, verschwand am 18. Oktober 74 die siebzehnjährige Melissa Smith, Tochter eines Polizeibeamten, der in seiner Laufbahn schon zu viel gesehen hatte und deshalb seiner Tochter die Gefahren der Welt vielfach eindrücklich klarzumachen versuchte. Nach 9 Tagen fand man ihren eingeschnürten und mißhandelten Körper.
Dreizehn Tage später, an Halloween, verschwand die ebenfalls 17-Jahre alte Laura Aime. Ihren Leichnam fand man an Thanksgiving in den Bergen. Man hatte ihr mit einer Brechstange ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen und auch sie brutal mißhandelt. Die Polizei vermutete, daß das Mädchen an einem anderen Ort dem Verbrechen zum Opfer gefallen sei, da am Fundort kein oder nur wenig Blut zu finden war.
 
Die Ähnlichkeiten zwischen den Mordfällen in den Staaten Washingten und Oregon wurden schließlich in Utah aufgedeckt. Die dortige Polizei, die angestrengt nach dem Mann suchte, der für diese schrecklichen Verbrechen verantwortlich war, brachte die Beweise bei, daß es sich bei allen Fällen um ein und den selben Täter handeln müsse und die Forscher und Polizeibeamten in den anderen Staaten stimmten dem zu. Fast alle nahmen an, daß es sich um den Mann handeln mußte, den Augenzeugen mehrfach beschrieben hatten und der mit vielen der Frauen Kontakt hatte und mit ihnen verschwunden war - dem Serienkiller, der sich Ted nannte. Man fertigte also ein Phantombild.

Eine enge Freundin von Meg Ohm Anders, Lynn Banks, sah in der Zeitung das Bild des eventuellen Mörders von Melissa Smith und wußte, daß es Ted Bundy sein mußte. Es war nicht ihre Abneigung oder ihr Mißtrauen gegenüber Meg.s Freund sondern die verblüffende Ähnlichkeit zwischen dem Phantomblild und Bundy. Das Bild war sogar so gut, daß Meg. einwilligte die Polizei zu verständigen, obwohl sie nicht glauben wollte, daß der Mann, den sie liebte und mit dem sie zusammenlebte ein solch brutaler Mörder sein könne. Sie war damit eine von fünf Personen, die Ted Bundy bei der Polizei meldeten. Doch aufgrund der guten Reputation und dem guten Ruf von Bundy legten die ermittelnden Beamten den Hinweis auf ihn beiseite um sich erst den Nachforschungen nach wahrscheinlicheren Verdächtigen zu widmen.

Am 8. November 1974 bekam die Polizei den Durchbruch in dem Fall, auf den sie gewartet hatten. An diesem Freitagabend hatte sich ein merkwürdiger, aber stattlicher Mann in einem Buchladen in einem Einkaufszentrum der 18-jährigen Carol DaRonch genähert und sie angesprochen, er hätte einen Mann beobachtet der in ihr Fahrzeug eingebrochen wäre und er würde mit ihr auf den Parkplatz gehen, um den Wagen zu kontrolieren. Carol hielt den Mann, der sich als Officer Roseland ausgab, für einen Sicherheitsbeamten und ging mit auf den Parkplatz. Dort stellte sie fest, daß alles in Ordnung war und wollte sich verabschieden. Der Mann jedoch war nicht zufrieden und wollte sie mit zum Hauptquartier nehmen, um eine Zeugenaussage zur Feststellung der Identität der Verbrecher zu machen und wies sie an, ihm zu folgen - als sie bei einem VW-Käfer anlangten, wurde sie mißtrauisch und verlangte, daß er sich ausweise. Mit einer raschen Handbewegung zeigte er ihr ein goldenes Abzeichen und drängte sie in das Auto.

Furcht begann in Carol zu keimen, als der "Policeofficer" in entgegengesetzter Richtung zur Polizeistation fuhr und in einer kleinen Seitenstraße plötzlich stoppte. Der Mann versuchte sie zu packen und mit Handschellen zu fesseln doch sie begann um ihr Leben zu schreien. Da zog Ted eine Pistole und drohte ihr, sie zu erschießen, würde sie nicht aufhören zu schreien; da ließ sie sich aus dem Auto fallen. Das war der Moment, da Ted durchdrehte und er eine Brechstange hervorzog um sie ihr auf den Kopf zu schlagen - doch Carol rannte, nachdem sie ihm einen Tritt in den Unterleib verpasst hatte, davon und schrie wie am Spieß. So erregte sie die Aufmerksamkeit eines Paares auf der Hauptstraße, die sofort mit ihr zur Polizeiwache fuhren. Dort angekommen, erklärte sie - noch immer mit den Handschellen an einem Handgelenk - den Beamten die Situation: Ein Mann hatte versucht sie zu töten und da in der Polizei niemand mit Namen Roseland arbeite wurden sofort Streifen zum Ort des Geschehens geschickt.

Natürlich hatte Bundy sofort die Flucht angetreten und war unauffindbar, doch mithilfe der Zeugenaussage von Carol konnte eine Beschreibung des Mannes gemacht werden und an ihrem Mantel klebte ein wenig Blut der Blutgruppe 0 - die gleiche, die auch Ted Bundy hatte.

Noch am selben Abend wurde Jean Graham, die bei einem Theaterstück der High School Viewmont mithalf, von einem stattlichen Mann angesprochen, der sie um Hilfe mit seinem Auto bat. Sie lehnte jedoch ab, da sie ja mit ihrer Arbeit beschäftigt war. Er blieb jedoch hartnäckig und kam später ein zweites Mal - sie bemerkte, daß mit dem Mann etwas nicht stimmte, ignorierte es jedoch. Sie lehnte wiederum ab und blieb bei ihrer Arbeit; jedoch rief man sie auf die Rückseite des Auditoriums wo wiederum der Mann auf sie wartete. Sie fragte ihn, was er wirklich wollte, erhielt jedoch wieder nur die Bitte um Hilfe mit seinem Auto als Antwort, die sie wieder ausschlug.
Debby Kent, die die Abendvorstellung zusammen mit ihren Eltern besuchte, ging früher, um den kleineren Bruder vom Bowlen abzuholen, und versprach, bald zurück zu sein, um die Eltern aufzusammeln. Doch weder kam sie in der Bowlingbahn an, noch zurück. Sie blieb unauffindbar und ihr Auto stand leer und verschlossen auf dem Parkplatz. In der Nähe des Fahrzeugs fand die Polizei just das Paar Handschellenschlüssel, das zu denen passte, mit welchen Carol DaRonch gefesselt war.  Und erst einen Monat nach Debbys Verschwinden meldete sich ein Mann, der am Tatabend einen Käfer mit hoher Geschwindigkeit hatte vom Parkplatz fahren sehen.

Am 12. Januar 1975 verschwand Caryn Campbell. Sie war zusammen mit ihrem Verlobten und den Kindern zu einem Kurzurlaub in Colorado und stellte in der Hotelhalle fest, daß sie wohl eine Zeitschrift im Zimmer vergessen hatte. So ging sie, während ihre Familie in der Hotelhalle wartete, nochmals nach oben. Nach einiger Zeit erinnerte sich Dr. Raymond Gadowski, ihr Verlobter, daß es Caryn an diesem Tag nicht besonders gut gegangen war und wollte im Zimmer nachsehen. Doch dort war sie nicht wieder gewesen. Verärgert und in Sorge verständigte er am nächsten Vormittag die Polizei über ihr Verschwinden. Obwohl jedes Zimmer des Hotels durchsucht wurde, fand man keine Spur von Caryn. Erst einige Monate später tauchte der nackte Leichnam einige Meilen von dem Hotel in einem Straßengraben auf. Offensichtlich war auch sie mißhandelt worden und starb an mehreren Schlägen auf den Kopf. Nachdem man auch hier wieder nur sehr wenig sonstige Überbleibsel des Verbrechens fand, ging man davon aus, daß auch sie nur wenige Stunden nach ihrem Verschwinden getötet worden war.

Ein paar Monate später fand man die sterblichen Überreste von Brenda Ball, einer der sieben Frauen, die früher in dem Jahr verschwunden waren. Auch sie war an Schlägen mit einem stumpfen Objekt auf den Kopf gestorben.

Daraufhin durchsuchte man die Taylor-Mountains und fand einige Tage später einen weiteren Körper - Susan Rancourt, die auch im Sommer des Jahres verschwunden war. Die Taylorberge waren zum Leichenberg für die Opfer des wahnsinnigen Teds geworden. Im gleichen Monat fand man zwei weitere Leichen; eine davon war Lynda Ann Healy. Alle Opfer waren an schwersten Kopfverletzungen, eventuell durch eine Brechstange zugefügt, gestorben.

Man fand fünf weitere Tote unter ähnlichen Umständen in Colorado - jedoch nicht die letzten Opfer unter Ted.

Verdächtig

Am 16. August 1975 fiel dem Streifenpolizisten Bob Hayward ein mintfarbener Käfer auf, der durch die Außenbezirke von Salt Lake County fuhr. Da er die Ortschaft und ihre Bewohner gut kannte, wurde er aufmerksam, der ihm ein solches Fahrzeug unbekannt war. Er schaltete das Licht seines Wagens an, um die Kennzeichen lesen zu können; daraufhin gab der Käferfahrer Gas und schaltete sein Licht aus.

Aufmerksam geworden, nahm Sergant Hayward sofort die Verfolgung auf und stellte den Fahrer schließlich an einer Tankstelle. Zwei weitere Polizisten trafen ein und kontrollierten den Wagen. Auffällig war, daß die hintere Sitzbank fehlte und im Auto eine Brechstange, eine Ski-Maske, Seile, Handschellen und ein Eispickel gefunden wurden. Sofort stellte man den jungen Mann, dessen Führerschein und Fahrzeugpapiere auf Theodore Robert Bundy lauteten, unter Arrest.

Als Ted erst einmal gefasst war, erkannten die Polizisten rasch die Gemeinsamkeiten mit dem Mann der Carol DaRonch angegriffen hatte. So waren zum Beispiel die Handschellen im Auto Bundys von der gleichen Marke wie jene, mit denen Carol gefesselt war und die Brechstange glich der Waffe, mit der sie bedroht wurde. Man vermutete, daß Bundy auch für das kidnapping von Melissa Smith, Laura Aime und Debby Kent verantwortlich war - es gab einfach zu viele Anhaltspunkte und Ähnlichkeiten, als das sie die Polizei sie übersehen konnte. Doch vorerst waren alles erst Vermutungen.

Bei einer Gegenüberstellung am 2. Oktober 75 benannte Carol DaRonch zwischen sieben Männern eindeutig Ted Bundy als ihren Angreifer. Auch Jean Graham und ein Freund von Debby Kents hatten ihn identifizieren können. Obwohl Bundy immer wieder seine Unschuld beteuerte, waren die untersuchenden Polizeibeamten sicher, den Richtigen gefasst zu haben und sagten es ihm ins Gesicht.

Untersuchung

Während der Untersuchungen im Fall Bundy wandte sich die Polizei auch an Meg. Ohm Anders, die sich ja auch an die Polizei gewandt hatte, da man erhoffte, daß sie am besten über die Gewohnheiten Ihres Freundes Bescheid wisse und somit der Polizei Hilfe in der Aufklärung der Morde geben konnte.

Man berief Meg. Ohm am 16. September 75 ins Gerichtsgebäude von King County; das Interview wurde von den Detectives Jerry Thompson, Dennis Couch und Ira Beal geführt. Eine sichtlich nervöse und gestresste Frau bot der Polizei jede Hilfe und alle erdenklichen Informationen an, die für den Fall wichtig sein könnten. Als sie nach Alibis für Ted in den Tatnächten gefragt wurde, konnte sie keine geben. Sie erwähnte auch, daß Ted oft nachts ausginge und den Schlaf tagsüber nachholen würde - wohin er aber ging, wußte sie nicht genau. Auch meinte sie, daß sein Interesse an Sex im letzten Jahr mehr und mehr geschwunden wäre; wenn er einmal Interesse gezeigt hätte, dann zwang er sie zu Fessel- und Bondage-Spielen und wurde sehr böse, als sie sagte, daß sie nicht länger solche abartigen Praktiken mitspielen wolle.
 In weiteren Interviews sagte Meg. aus, daß Ted in seinem Zimmer Formen für Gipsschienen hatte und in seinem Auto fand mein ein Beil. Außerdem erinnerte sie sich, daß Ted  im Juli zum Wasserskifahren in Lake Sammamish gewesen sei - eine Woche vor dem Verschwinden der von Janice Ott und Denise Nashund.

Man entschied sich nach langen Interviews mit Meg. Ohm auch mit Stephanie Brooks zu sprechen und fand heraus, daß Ted mit beiden Frauen gleichzeitig Verhältnisse geführt hatte und keine der beiden Frauen von der anderen ahnte. Teds Doppelleben voller Lügen und Verrat gab den Forschern mehr zu denken als sie erwartet hatten.

Immer mehr Augenzeugen tauchten auf, die Bundy am Lake Sammamish gesehen hatten als Ott und Nashund verschwanden. Ein alter Freund von Bundy tauchte auf und berichtete der Polizei, daß er im Handschuhfach von Bundys Käfer Damenunterwäsche gesehen hatte und Ted früher viel Zeit in den Taylor-Bergen verbracht hatte. Aus Teds Kreditkartenabrechnungen ging hervor, daß er in einigen der Städten, in denen Frauen verschwunden waren, just zu diesen Zeitpunkten getankt hatte. Zudem hatte man ihn mit Gipsarm gesehen, als er keinerlei Verletzungen hatte. Und obwohl sich die Beweisdichte rasch erhärtete, beteuerte Bundy seine Unschuld vehement.

Verhandlungen

Am 23. Februar 1976 fand die Anhörung gegen Ted Bundy im Fall der versuchten Entführung von Carol DaRonch statt. Der Angeklagte saß in entspannter Ruhe im Gerichtssaal, da er überzeugt war, daß man ihn freisprechen würde - es gäbe ja keine wirklichen Beweise gegen ihn. Doch er lag falsch! Carol DaRonch identifizierte eindeutig Ted Bundy als den Mann, der sie sechzehn Monate vorher angegriffen und versucht hatte, sie zu kidnappen, den Mann der sich als Officer Roseland ausgegeben hatte. Zwar versuchte Ted seine Unschuld zu belegen, hatte aber kein Alibi für den besagten Tag. Der Richter verbrachte das Wochenende mit dem Fall und verurteilte ihn nach zwei weitern Verhandlungstagen am 30. Juni wegen dem Versuch der schweren Entführung auf ein bis 15 Jahre Haft (mit der Möglichkeit auf vorzeitige Haftentlassung bei guter Führung).

Während er im Gefängnis saß, wurde eine psychologische Untersuchung durchgeführt, die, wie Anne Role in ihrem Buch: "The Stranger Beside Me" schreibt, keinerlei psychotische oder neurotische Störungen, keine Gehirnschäden, keine Suchtprobleme (weder Alkohol noch Drogen) ergab, Ted weder an Charakterstörungen noch an Amnesie oder sexuell abnormen Phantasien litt. Das einzige Problem, daß man fixieren konnte, war, Ted hatte eine "Furcht davor, in seinen Verhältnissen mit Frauen gedemütigt zu werden".

In der gleichen Zeit forschte die Polizei intensiv nach Beweisen für die Verwicklung Bundys in die Morde an Caryn Campbell und Melissa Smith. Aber Ted realisierte nicht, daß sich seine Probleme zuspitzten: Im VW Bundys entdeckte man Haarreste, die dem FBI zur Untersuchung übergeben wurden und die Ähnlichkeiten mit denen von Campbell und Smith hatten. Außerdem stellte man fest, daß die Schlagwunden am Schädel Campbells zur Brechstange Bundys passten.

So wurde Bundy am 22 Oktober 76 zur Verhandlung in der Mordsache Caryn Campbell geladen. Doch er war immer weniger von den Fähigkeiten seines Rechtsanwalts überzeugt und glaubte sich gut genug in Rechtsdingen auszukennen um sich selbst verteidigen zu können. Er entließ seinen Verteidiger und begann sich selbst auf die Gerichtsverhandlung vorzubereiten. Im April 77 wurde er schließlich nach Kolorado ins Garfield County Gefängnis gebracht und erhielt dort die Erlaubnis, sich in der Gerichtbibliothek in Aspen auf die Verhandlung, die für den 14. November festgelegt wurde vorzubereiten.

Flucht

Ted Bundy hatte seine Flucht lange geplant. Am 7. Juni auf der Fahrt zur Bibliothek sprang er aus einem geöffneten Fenster des Transporters und entkam. Er verletzte sich zwar am Knöchel, da er aber keine Fußfesseln oder Handschellen trug, konnte er in der Bevölkerung von Aspen untertauchen. Trotz massiver Suche mit Straßensperren und Spürhunden und einem Großaufgebot an Polizei konnte Ted sich tagelang versteckt halten. Er stahl Essen aus Küchen und schlief in verlassenen Wohnungen. Schließlich wurde er sechs Tage nach seinem Entspringen von zwei Beamten gestoppt, als er in einem gestohlenen Fahrzeug eine Straßensperre durchbrechen wollte.

Von nun an mußte er bei allen Ausgängen und Bibliotheksbesuchen Hand- und Fußfesseln tragen, doch Bundy war nicht der Typ Mensch, der sich willig binden ließ.

Circa sieben Monate später, am 30. Januar, versuchte Bundy wieder zu entkommen und war diesmal erfolgreicher. Über eine Deckenlucke kletterte in einen Hohlraum der mit einem anderen Teil des Gefängnisses verbunden war und stieg über eine zweite Luke in den Wandschrank einer Wärterwohnung. Er wartete bis er sich sicher war, daß die Wohnung leer war und entkam über die Vordertür in die Freiheit. Sein Entkommen wurde erst am folgenden Nachmittag, mehr als fünfzehn Stunden später bemerkt. Das genügte Ted um bis nach Chicago zu gelangen. Bis Mitte Januar war er schon bis in das sonnige Florida gelangt und mietete dort unter seinem neu angenommenen Namen Chris Hagen eine kleine Einraumwohnung und Tallahassee.

Seine neue Freiheit kostete er aus und genoß sie, da ihn niemand kannte oder etwas über seine Vergangenheit wußte. Er trieb sich meist in der Umgebund der Universität herum und schlich sich in Vorlesungen und Vorträge. Wenn er nicht unterwegs an der Uni war saß er zuhause und sah fern mit seinem gestohlenen TV-Gerät. Überhaupt wurde Diebstahl zu seiner neuen zweiten Leidenschaft. Fast alles was er besaß, war gestohlen; selbst die Nahrung war mit gestohlenen Kreditkarten bezahlt, er hatte alles was er zum Zufrieden sein brauchte - außer Begleitung.

Morde auf der Flucht

Da es in den Verbindungshäusern des Campus nicht ungewöhnlich war, daß die Mädchen der Verbindungen bis in frühen Morgenstunden auf Studentenfeiern unterwegs waren, da es keine Sperrstunde gab. Jedoch war keine der Schwestern des Chi-Omega-Hauses am 14. Januar 1978 darauf vorbereitet mit dem Horror konfrontiert zu werden, das sie im Verbindungshaus erwartete:

Gegen 3 Uhr morgens wurde Nita Neary am Verbindungshaus abgesetzt, nachdem man auf einer Party am Campus war. Als sie die Eingangstür erreichte, bemerkte sie, daß diese weit offen stand. Außerdem hörte sie Getrampel im oberen Stockwerk. Bald darauf hörte sie, wie jemand die Treppe herunterstürmte und versteckte sich in einer Niesche an der Tür. Sie beobachtete einen Mann, der einen mit einem Schal umwickelten Holzscheit in den Händen trug und die Treppe hinunter und zur Tür hinaus lief. Nita lief die Treppen hinauf und weckte ihre Zimmergenossin. Dann untersuchten sie die anderen Zimmer. Als sie auf den Gang kamen, torkelte Ihnen Karen Chandler mit bluttriefendem Kopf entgegen und wärend sich Nancy bemühte Karen zu helfen gingen die Haushälterin und zwei weitere Bewohnerinnen die anderen Zimmer zu kontrollieren. Man entdekte Kathy Klein in ihrem Raum; zwar lebendig, aber mit schrecklichen Kopfverletzungen. Nancy rief schließlich die Polizei.

Die Beamten entdeckten zwei Mädchen tot in ihren Betten liegend - man hatte sie erschlagen wärend sie schliefen. Lisas Autopsie ergab, daß sie mit einem Holzscheit erschlagen, vergewaltigt und eingeschnürt worden war. Man entdeckte außerdem Bißspuren am Hintern und an einer Brust. Tatsächlich war der Biß in die Brust so stark gewesen, daß er die Brustwarze fast abgetrennt hatte. Zudem hatte der Mann ihr eine Haarsprayflasche eingeführt.

Bei Margarete wurden keine Zeichen eines sexuellen Delikts festgestellt - jedoch hatte ihr Mörder so stark zugeschlagen, daß der Schädelknochen zertrümmert und ein Teil des Hirns ausgetreten war. Zu allem Überfluß hatte man sie mit einer Stumpfhose gewürgt. Da alle anderen Mädchen geschlafen hatten, konnte nur Nita Neary eine Zeugenaussage zu dem mutmaßlichen Täter machen, und der machte in dieser Nacht weiter.

Weniger als eine Meile entfernt wurde Debbie Ciccarelli von lauten Geräuschen in der Nachbarswohnung geweckt. Sie wunderte sich über die späten Aktivitäten und weckte ihre Zimmergenossin. Zusammen riefen sie in der Wohnung nebenan an und als niemand ans Telefon ging, riefen sie die Polizei. Diese war rasch an Ort und Stelle, da sie sich ja in unmittelbarer Nähe aufgehalten hatten und kontrollierten die Wohnung von Cheryl Thompson. Sie fanden das Mädchen auf dem Bett sitzend und mit starken Schwellungen im Gesicht. Sie war halb nackt und noch benommen aber froh lebendig zu sein. Am Fußende des Betts fanden die Beamten eine Ski-Maske, die derjenigen glich, die laut Anne Rules "The Strange Beside Me" fast genau der Maske, die in Ted Bundys Auto gefunden wurde, als er im August 1975 in Utah festgenommen wurde."

Obwohl Samen- und Blutproben an den Tatorten genommen wurden und sehr sorgfältig gearbeitet wurde, waren die einzigen brauchbaren Beweise die Zahnabdrücke auf den Opfern und die Haare aus der Maske sowie der Augenzeugenbericht von Nita Neary. Da die Ermittler nichts von Ted Bundy wußten blieben alle Anstrengungen bei der Suche nach Verdächtigen ohne Erfolg.

Lauge Kimberly, das letzte Opfer

Am 9. Februar 1978 ging in der Polizeistation von Lake City ein Anruf der besorgten Eltern der 12-jährigen Lauge Kimberly ein. Sie berichteten, daß ihre Tochter vom Schulgelände verschwunden wäre und bei der Befragung der Mitschüler(innen) erzählte Pricilla Blakney, daß sie beobachtet hätte, wie Kimberly  in das Auto eines Fremden eingestiegen wäre; an Typ des Wagens oder den Fahrer jedoch erinnerte sie sich nicht mehr. Man fand den kleinen Körper acht Wochen später in einem Nationalpark. Er konnte keine Informationen mehr über den Mörder liefern, da er in einem fortgeschrittenen Stadium der Verwesung war, doch die Polizei fand später in einem Lieferwagen die nötigen Beweise um Ted Bundy zu überführen.

Einige Tage vor Kimberlys Verschwinden näherte sich ein weißer PickUp der vierzehn Jahre alten Leslie Parmenter, während sie darauf wartete, daß Ihr Bruder sie abholte. Der Mann behauptete er wäre Feuerwehrmann und fragte, ob sie ihn zur Schule begleiten könne; doch Leslie war von Ihrem Vater, einem Detective der örtlichen Polizei, oft genug gewarnt worden, nicht mit Fremden zu sprechen und die Kleidung des Mannes sah ihr nicht aus wie die eines Feuerwehrlers. Als ihr Bruder auftauchte, notierte sich dieser das Kennzeichen um es seinem Vater geben zu können.

Bei seinen Nachforschungen im Fall Kimberly Leach stellte sich heraus daß sowohl Kennzeichen als auch PickUp gestohlen waren - eine Möglichkeit hatte der Detevtive Paramenter aber: er zeigte seinen Kindern die Photos von diversen Verbrechern um den Mann zu identifizieren, der Leslie und Kimberly angesprochen hatte, da er sich bewußt war, wie knapp seine Tochter dem Tod entgangen war. Und tatsächlich identifizierten beide Ted Bundy als Fahrer des PickUps.

Bundy hatte sich des gestohlenen Lieferwagens jedoch schon lange entledigt und sich ein neues Fahrzeug besorgt. Er war nun mit einem orangenen VW-Käfer in West Pensacola unterwegs, als ihn ein einheimischer Polizist als Fremden identifizierte, und wie schon Jahre zuvor, lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit dem Polizeiwagen. Dann aber stoppte er plötzlich und stieg aus dem Auto. Als der Polizeibeamte näher kam, griff er ihn an und warf ihn auf den Boden um zu Fuß zu entkommen. Der Polizist zog jedoch seinen Waffe und schoß hinter Ted her. Dieser warf sich wie getroffen auf den Boden und wartete bis der Beamte in seiner Nähe war; dann begann er wieder den Polizisten zu attackieren, doch dieser überwältigte ihn und brachte ihn in Handschellen zur Polizeistation.

Im Verlauf der folgenden Monate war die Polizei in der Lage Bundy den Mord an Kimberly Leach zu beweisen, da man Samen und Blutspuren in ihrer Unterwäsche fand und im inzwischen aufgefundenen Lieferwagen fand man Blut von Kimberly und Fasern der Kleidung von Ted. Auch waren Teds Fußabdrücke in der Nähe von Kimberlys Fundort eindeutig nachweißbar. So wurde er am 31. Juli 1978 des Mordes an dem Mädchen angeklagt. Bald daraufhin würde man ihm auch die Chi-Omega-Morde zur Last legen.

Die Verhandlungen

Doch nicht diese Verhandlung besiegelte sein Schicksal, sondern die zum Chi-Omega-Fall. Er mimte seinen eigenen Anwalt wärend der Verhandlungen und kämpfte seinen Endkampf gegen Richter und die überwiegend afro-amerikanischen Geschworenen. Zwei Dinge brachten ihn zu Fall: die Aussage von Nita Neary und die des Zahnmediziners Dr. Richard Sauviron. Die tadellose Übereinstimmung des Bisses in Lisas Gesäß mit dem Gebiß von Bundy überzeugte die Jury restlos. Regungslos hörte er das "SCHULDIG" der Geschworenen nach über siebenstündiger Beratung.

Am 31. Juli wurde Ted Bundy aufgrund der Chi-Omega-Morde zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Am 7. Jamuar 1980 wurde er zum zweiten Mal zum Tode verurteilt, diesmal für den Mord an Kimberly Leach.

Ted Bundy gestand kurz vor seiner Hinrichtung am 24. Januar 1989, nach zahlreichen fruchtlosen Einsprüchen, den Mord an 28 Frauen in einem Fernsehinterview - er hoffte dadurch einen Aufschub der Hinrichtung zu erwirken, welche ihm aber nicht gewährt wurde. Die 28 gestandenen Morde sind vermutlich nicht die vollständige Zahl und niemand weiß, wie viele Frauen seinem Wahn wirklich zum Opfer fielen. Schätzungen sprechen von 35 bis 60.

Die bekannten Opfer

  • Jolly, Rita Lorraine - Juni, 1973
  • Hollar, Vicki Lynn - Aug., 1973
  • Devine, Katherine Merry 25 Nov., 1973
  • Healy, Lynda Ann - 31 Jan., 1974
  • Manson, Donna - 12 März , 1974
  • Rancourt, Susan - 17 April , 1974
  • Parks, Roberta Kathleen - 6 Mai, 1974
  • Ball, Brenda Carol - 1 Juni, 1974
  • Hawkins, Georgeann - 10 Juni, 1974
  • Ott, Janice - 14 Juli , 1974
  • Naslund, Denise - 14 Juli, 1974
  • Smith, Melissa - 18 Okt., 1974
  • Aime, Laura - 31 Okt., 1974
  • Wilcox, Nancy - 3 Okt., 1974
  • Kent, Debbi - 8 Nov., 1974
  • Curtis, Sue - 28 Juni, 1975
  • Baird, Nancy - 4 Juli, 1975
  • Smith, Debbie - Feb., 1976
  • Campbell, Caryn - 12 Jan., 1975
  • Cunningham, Julie - 15 März, 1975
  • Oliverson, Denise - 6 April , 1975
  • Cooley, Melanie - 1 Juli, 1975
  • Bowman, Margaret - 14 Jan., 1978
  • Levy, Lisa - 14 Jan., 1978
  • Leach, Kimberly - 9 Feb., 1978